Erwartungsvolle Besucher strebten letzten Samstag in das Zuercher Hallenstadion. Die im Jahre 1990 gegruendete britische Boygroup Take That gab in Zuerich ein Gastspiel. Sie waren nicht komplett auf der Buehne anwesend, sondern nur zu dritt, ohne Howard, der krankheitsbedingt ausfiel. Dies tat der guten Stimmung keinen Abbruch, zumal die Show perfekt inziniert war und mit einer professionellen Tanztruppe, Lichtshow und Feuerwerk die Fans begeisterte.
Nach dem Take That letztes Jahr ihr Comeback bekanntgaben und ihren Comeback-Song Patience im deutschen Fernsehen erstmals vorstellten, wartete man gespannt wie es nun weiter gehen wuerde. Anfangs 2007 dann die grosse Freude bei allen Fans als sie verkuendeten, dass sie fuer 2007 eine Europa-Tournee planen. Ihr bisher groesster Hit Back for Good, komponiert von Gary Barlow, fehlte ebensowenig wie die Songs aus dem neuen Album. Alles in allem eine gelungene, mit viel Pep und Rasse praesentierte Show.
29. Oktober 2007 Autor Margit Mueller
geschrieben am 29. Oktober 2007 um 23:49 Uhr von admin
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Endlich hat das Warten der deutschen Fans ein Ende. Sie sind wieder zurueck und haben fuer den Rest des Jahres doch noch einen Event in Deutschland geplant, nachdem sie zuvor erfolgreich im Ausland getourt haben. In den schwedischen Charts auf Platz 1. Am franzoesischen Nationalfeiertag ein Konzert live beim Eiffeltur und weitere ausverkaufte Konzerte in Frankreich. Ein Auftritt in Tel Aviv, nachdem die Fans dort eine Unterschriftenaktion lancierten und „Durch den Monsun“ in den Charts auf Platz 1 hochgeschnellt war. Beim Auftritt in Tel Aviv gingen beim Ansturm der Fans sogar ein paar Glastueren zu Bruch und es gab einige Verletzte.
Kein Wunder waren die deutschen Fans nach so langer Abstinenz langsam sauer und bestuermten ihre Jugendzeitschrift Bravo und die Plattenfirma mit e-mails und Briefen. Mit Erfolg! Nun koennen sich alle freuen. Tokio Hotel geben zum Abschluss ihrer Europatournee doch noch ein Konzert fuer ihre deutschen Fans am 4. November in Essen. Jetzt ist die Welt doch wieder in Ordnung!
14. Oktober 2007 Autor Margit Mueller
geschrieben am 14. Oktober 2007 um 14:43 Uhr von admin
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Der Vater von Wilhelm Busch hatte konkrete Vorstellungen von der Berufsausbildung seines Sohnes Wilhelm. Nachdem er einige Jahre in der Obhut seines Onkels verbracht hatte, beschloss sein Vater ihn im Herbst 1847 auf die Technische Schule in Hannover zu schicken. Wilhelm Busch war 16 Jahre alt, als er sich auf den Weg nach Hannover begab.
Der Anfang dort stand nicht gerade unter einem guenstigen Stern. Obwohl Wilhelm Busch sich redlich bemuehte, waren seine schulischen Leistungen eher bescheiden. Speziell in der Mathematik lief es nicht wunschgemaess. Dafuer erhielt er schon damals viel Lob vom Zeichenlehrer. Seine Schulhefte zierten Karikaturen der Lehrer, gutgemeinte aber auch zum Teil boshafte. Mit seiner Studienwahl Maschinenbau hatte er jedoch zusehends Muehe.
Im Jahre 1848 entwickelte Busch soviel Eigenstaendigkeit, dass er den Eltern seinen Entschluss mitteilte, dass er die Technische Schule verlassen werde und statt dessen die Duesseldorfer Kunstakademie besuchen werde. Man kann sich vorstellen, dass sein Vater ueber den eigenmaechtigen Entschluss seines Sproesslings alles andere als begeistert war. Doch erstaunlicherweise war der Vater schliesslich doch bereit dem Sohn das Kunststudium in Duesseldorf zu finanzieren.
Kaum an der Kunstschule begonnen, erlebte Busch die naechste Enttaeuschung. Die dortige Ausbildung entsprach so gar nicht seinen Vorstellungen. Er erlernte zwar gewisse Grundkenntnisse der Malerei, aber die von ihm erhofften Anregungen blieben aus. Um den Vater nicht zu entaeuschen, stuerzte er sich mit besonderem Fleiss, aber ohne grosse Lust in der Schule in seine Aufgaben.
Aber schon im Mai 1852 verliess er die Kunstschule und suchte sein Glueck an der Kunstakademie in Antwerpen. Mit der niederlaendischen Malerei freundete er sich sofort an. Sie entsprach seinen Vorstellungen und er war begeistert. Leider hatte die Geschichte auch eine Kehrseite. Wilhelm Busch zweifelte beim Vergleich der Kunstfertigkeiten der dortigen Maler auf einmal an seinen Faehigkeiten als Maler zu bestehen und damit einmal Geld verdienen zu koennen.
12. Oktober 2007 Autor Margit Mueller
geschrieben am 12. Oktober 2007 um 14:09 Uhr von admin
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Vor zwei Wochen war ich wieder einmal in der Buchhandlung, um mich mit neuem Lesestoff fuer die bevorstehenden langen Abende einzudecken. Dort fand ich ein Buch ueber die Bandgeschichte von Deep Purple, meiner Lieblingsband aus der Teenagerzeit. Zuhause angekommen, habe ich gleich mal darin rumgeblaettert. Zufaellig bin ich als erstes auf die Zeit um 1975 gestossen. Neben den Gruendern von Deep Purple war zu dieser Zeit Tommy Bolin als Nachfolger von Ritchie Blackmore dazugestossen. Er erweckte mein Interesse – ich kannte ihn im Gegensatz zu seinem Vorgaenger nicht – als ich las, dass er mit 25 Jahren bereits gestorben ist. Sehr jung dachte ich und fing an weiter zu lesen, weil ich neugierig war was da damals eigentlich passiert war.
Tommy Bolin interessierte sich sehr frueh fuer Musik. Es begann damit, dass er mit seinem Vater ein Elvis Konzert besucht hatte. Seine ersten Instrumente die er lernte waren Schlagzeug und Klavier, dann Gitarre. Mit 15 Jahren gruendete er seine erste Band mit Schulkollegen. Das Gitarrespielen eignete er sich selber an, da der Gitarrenunterricht bei zwei Gitarrenlehreren gescheitert war.
Zuerst spielte er noch bei diversen unbekannten Bands bis er Ende 1968 im Alter von 17 Jahren die Band Zephyr gruendete und 1970 eine erste Langspielplatte “Zephyr” veroeffentlichte.1972 gruendete er seine zweite Band Energy, veroeffentlichte mit dieser Band aber kein Album, da er keinen Plattenvertrag erhielt.1973 wechselte er zu James Gang. Mit der James Gang veroeffentlichte Tommy Bolin seine zweite Langspielplatte “Miami”. Danach verliess er die James Gang und beschloss eine Solokarriere zu starten. Er spielte für diversere Musiker als Studiogitarrist, so unter anderem fuer Dr. John oder Moxy.
Der kurze Ausschnitt seines Starts in die Musikkarriere, der keinen Anspruch auf Vollstaendigkeit erhebt, zeigt, dass er es nie lange ausgehalten hatte bei einer Band. Auf Empfehlung von David Coverdale ersetzte er 1975 Ritchie Blackmore bei Deep Purple. Die Chance, da Deep Purple damals zu den populaersten Bands im Musikbusiness gehoerten. Aber auch keine leichte Aufgabe. Der Druck war sicher enorm. Speziell die englischen Fans konnten den Weggang von Ritchie Blackmore nicht verschmerzen. Zwei hervorragende Musiker, aber eben voellig verschieden. Im Maerz 1976 dann das Disaster in Wembly. John Lord hatte ihn kurz vor dem Auftritt noch gewarnt, dass die englischen Fans anders reagieren wuerden als die amerikanischen Fans. Als dann die Rufe nach Ritchie Blackmore eschallten nahm es Bolin zuerst noch mit Humor. Doch dann rastete er aus und beschimpfte das Publikum. Der misslungene Auftritt und sein steigender Drogenkonsum fuehrten dazu, dass Deep Purple sich aufloesten.
Im Dezember 1976 starb Tommy Bolin in einem Hotelzimmer in Miami. Er hatte am Abend vorher mit seiner Tommy Bolin Band einen Auftritt als Vorgruppe von Jeff Beck. Die damals vermutete, aber nie bestaetigte, Todesursache war Heroin in Verbindung mit Alkohol.
6. Oktober 2007 Autor Margit Mueller

geschrieben am 6. Oktober 2007 um 13:52 Uhr von admin
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