Mark Knopfler ex Dire Straits
Vor einigen Tagen bin ich zufaellig in einer Zeitschrift auf ein Interview mit Mark Knopfler, dem Gründer der Rockgruppe Dire Straits, gestossen. Mark Knopfler, inzwischen auch schon 58 Jahre alt, respektive jung, erlaeuterte in dem Interview unter anderem, wie alles angefangen hat und warum er immer noch Musik macht. Mir gefaellt – neben der Musik – seine natuerliche Ausstrahlung, er wirkt unklompiziert und ist ohne die in der Rockbranche ueblichen Skandale, seinen Weg gegangen.
Mir kamen spontan die ehemaligen Dire Straits Songs wie „Sultan of swing“, Tunnel of Love“ und „Money for nothing“ in den Sinn. Die liefen Ende der 70-er und Anfang der 80-er Jahre sehr hauefig auf meinem Plattenspieler. Mir gefiel damals -und auch heute noch- die qualtitativ gute und vielseitige Musik und vor allen Dingen Knopflers eigene, unverkennbare Gitarren-Technik, bei der er die Saiten mit den Fingerkuppen zupft.
Da sich die Dire Straits eigentlich nie offiziell aufgeloest hatten, sondern einfach irgendwann Mitte der 90-er Jahre nicht mehr aktiv waren, hatte ich mich damals schon gefragt, warum hoert eine so erfolgreiche Band auf. In dem Interview fand ich dann die Antwort: Die Zwaenge des immer dominanteren Musik-Business, mit der Betonung auf Business, die gigantische Buehne, der Tross von Sattelschleppern, der noetig war, das alles passte Mark Knopfler nicht mehr.
Heute macht ihm die Musik immer noch Spass, aber halt in kleinerem Rahmen. Im Interview erzaehlte er von seinem neuen Studio, dass sich ausserhalb seines Hauses, im Suedwesten Londons befindet, und dass ihm viel Freude bereitet. Ach ja, und ein neues Album „Kill to get Crimson“ wird am 14. September veroeffentlicht. „Ich haette meine Musik laengst aufgegeben, wenn Sie mir nicht jeden Tag Freude bereiten wuerde“ teilte Knopfler dem Journalisten mit. Schoen, so koennen wir uns ja noch auf einige neue Songs freuen.
8. September 2007 Autor Margit Mueller
