Keith Richards und die Rolling Stones
Keith Richards ist der personifizierte Rocker der “guten alten Zeiten”. Drogen und Alkohol haben ihn durchs Leben begleitet und sein inzwischen mit tiefen Falten durchfurchtes Gesicht spricht fuer sich. Aber er ist uns doch hauptsaechlich durch sein rockig-bluesiges Gitarrenspiel im Gedaechtnis. Seine markanten Riffs mal melodioes mal rockig sorgen bei den Konzerten für das was man vielleicht “die Sahnehaube auf dem Kaffee” nennen kann.
Ich habe viel gelesen und gesehen von ihm und habe einige seiner typischen, markigen Zitate gesammelt. Hier eine kleine Auswahl davon:
Auf die Ankuendigung von Bill Wyman 1992, dass er die Rolling Stones verlassen werde, kam eine typische Antwort seitens Richards: ” Die Stones verlaesst man nur im Sarg, oder man wird rausgeworfen. ” Na, ja Bill Wyman hat es dann gezeigt, dass es auch anders geht!
Und nach dem Drama in Altamont: ” So etwas kann doch nur den Stones passieren, Mann. Seien wir doch ehrlich, den Bee Gees koennte das nicht passieren. ”
Auf fruehere Zeiten zurueckblickend meinte Richards: ” Wir hatten es einfach satt, die Rolling Stones zu sein, und weil wir keinen Ausweg finden konnten, haben wir eben angefangen, uns gegenseitig fertigzumachen und alles in Stuecke zu schlagen. ”
Auf die Frage eines Journalisten in den 80-er Jahren, wie es mit den Rolling Stones weitergehen soll: ” Da fragen sie besser den Hundesohn “. Gemeint war Mick Jagger.
” Ich habe zehn Jahre lang versucht, mich umzubringen und jetzt habe ich mich entschieden, mit dem Leben weiterzumachen. ”
Gott sei dank, so wird er uns noch eine Weile mit seiner Musik erfreuen und für so manches Spektakel sorgen.
9. September 2007 Autor Margit Mueller
